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Was ist Dienst am Selbst?

Es gibt nur zwei Arten von Religion (Dharma). Eine ist der Dienst für die Welt und die andere ist der Dienst für das Selbst. Der Dienst für das Selbst fällt unter die 'Heimabteilung', und jene, die weltlichen Dienst verrichten, bekommen weltliches Glück und materiellen Reichtum. Wo nichts vorkommt, existieren nur soziale Vorträge, die gefährlich täuschen und das Ego eines Menschen berauschen (Keyf) können. Wo immer es irgendeine Art von weltlichem Dienst gibt, da existiert Religion (Dharma). Wenn du keinen Dienst für die Welt erbringen kannst, dann tue den Dienst für dein eigenes Selbst. Der Dienst für sein eigenes Selbst ist höher als der Dienst für die Welt, weil jene, die ihrem Selbst dienen, niemanden verletzen!

Fragender: Aber ein Mensch muss diese Realisation ganz bestimmt haben.

Dadashri: Diese Realisation ist nicht leicht.

Fragender: Wie kann sie erlangt werden?

Dadashri: Du musst einen Gnani Purush fragen: "Herr, dienst du der Welt oder dienst du deinem Selbst?" Er wird antworten: "Ich diene nur dem Selbst!" Dann musst du bitten: "Bitte zeige mir den Weg."

Die Anzeichen für den Dienst für das Selbst (Atma)

Fragender: Was sind die Anzeichen des Dienstes für das eigene Selbst?

Dadashri: Die primäre Absicht, die Grundvoraussetzung ist, kein lebendes Wesen zu verletzen. Alles fällt unter diese hauptsächliche Qualität. Dies schließt das Zölibat (Brahmacharya) ein. Nicht-Zölibat ist gleichbedeutend damit, jemanden zu verletzen. Sogar bei einvernehmlichem Sex sterben Millionen von potenziellen Lebewesen (Jivas) im Prozess. Dies ist das Gleiche wie, absichtlich andere zu verletzen. Mit solch einem Nicht-Zölibat (Abrahmacharya) hört der Dienst für andere auf. Andere Anzeichen (Lakshan) für den Dienst für das Selbst sind, dass man nicht lügt, stiehlt, Gewalttätigkeit verübt oder Geld hortet. Geld und andere materielle Dinge zu horten, ist eine Art von Gewalttätigkeit (Himsa). Es verletzt andere. Dies umfasst alles.

Fragender: Was sind die anderen Anzeichen (Lakshan) für den Dienst für das Selbst? Wann kann man sagen, dass man den Dienst für das Selbst tut?

Dadashri: Derjenige, der dem Selbst dient, verletzt niemanden, sogar wenn andere ihn verletzen. Nicht nur das, er wünscht ihnen nichts Übles. Im Gegenteil, er wird den Menschen segnen, der ihn verletzt. Im Dienst für das Selbst wirst du nicht betroffen, selbst wenn ein Mensch dich mit Beleidigungen anschreit. Du musst einfach 'sehen', was Du tust. Es kann sein, dass die andere Person immer weiterredet, wie ein Radio, aber Du musst einfach 'sehen', dass 'das Radio brüllt.'

Fragender: Wenn jeder um uns herum uns verletzt, wird es unerträglich. Ich kann es noch nicht einmal tolerieren, wenn die Menschen zu Hause mich leicht beleidigen, was soll ich dann tun?

Dadashri: Was kannst du dann tun? Wenn du nicht auf diese Weise lebst (Dadashris Anweisungen befolgend), wie wirst du dann sonst leben? Sage es mir. Wenn jemand nicht mag, was ich sage, welcher anderen Linie sollte dieser Mensch dann folgen? Ist eine 'sichere Seite' irgendwo anders zu finden? Wenn es sie gibt, dann sag es mir.

Fragender: Ich meine es nicht so. Aber unser Ego kommt uns immer in die Quere, nicht wahr?

Dadashri: Das Ego wird vom Zeitpunkt der Geburt an zum Hindernis, aber Du solltest es nicht zum Hindernis werden lassen. Das Ego wird auf die Art tanzen, die ihm beliebt, aber Du musst nicht mit ihm tanzen. Du bist getrennt von Ego.

 

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