Guru Shishya : Beziehung zwischen Guru und Schüler

Wenn ein Mensch sich in irgendeiner Situation verloren fühlt, benötigt er jemanden, der ihn in die richtige Richtung führt. Derjenige wird dann zu seinem Guru, weil er Licht spendet. Guru bedeutet: Jemand, der zu jeder Zeit im Leben die richtige Führung gibt, sei es ein Lehrer in der Schule oder ein Meister in der Spiritualität. Es ist die größte Verantwortung des Gurus, den Fortschritt seiner Schüler zu unterstützen und eine starke Lehrer-Schüler-Beziehung (Guru-Shishya) aufzubauen.

Jeder sollte die Absicht bewahren, in jeder Situation ein Studierender oder Schüler zu sein. Ein wahrer Schüler ist derjenige, der alles, was der Guru ihn zu lehren hat, mit äußerster Demut und höchster Aufrichtigkeit aufnimmt. Weder weltliches noch spirituelles Wissen kann ohne einen Lehrer (Guru) erlangt werden. Das ist der Grund, weshalb wir einen Guru brauchen, bis wir Befreiung erlangen.

Es gibt viele verschiedene Ansichten über Gurus, und daher werden wir sehr verwirrt, wenn es um die Suche nach dem richtigen Guru geht. Braucht man spirituelle Lehrer in der Spiritualität? Und wenn ja, in welchem Umfang? Welche Qualitäten muss ein Guru aufweisen, um ihn zu eurem Guru zu machen? Wie viele Lehrer sollte man zu [seinem] Guru machen? Wenn man bereits einen Guru hat, kann man dann einen weiteren haben? Dies sind einige der Fragen, die uns beschäftigen.

Param Pujya Dada Bhagwan hat verschiedene Einsichten zum Verständnis der Lehrer-Schüler-Beziehung (Guru-Shishya) gegeben. Lies weiter, um herauszufinden, was einen idealen Guru und einen idealen Schüler ausmacht.

Hilfe des Gurus

Der Guru muss ein spiritueller Lehrer sein. Die spirituellen Lehren, die ein Guru gibt, und die Gnade eines Gurus helfen dir, dein Leben in Frieden und Harmonie zu vollenden. Der Guru kann dein Leben nicht abkürzen.

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Die wichtigsten Fragen & Antworten

  1. Q. Wozu braucht man einen Guru?

    A. Fragender: Ich gehe auf dem Weg, den der Guru mir gezeigt hat. Brauche ich ihn danach dann noch?... Read More

  2. Q. Was sind die Qualitäten eines Gurus? Was ist die Definition eines Gurus?

    A. Fragender: Was sind die Eigenschaften eines wahren Gurus? Dadshri: Der wahre Guru ist jemand, der... Read More

  3. Q. Was ist die Bedeutung eines lebenden Lehrers (Gurus)?

    A. Fragender: Kann es als Hingabe bezeichnet werden, wenn wir uns den großen Seelen hingeben, die vor... Read More

  4. Q. Wer ist ein Satguru?

    A. Fragender: Wen kann man nun als Satguru bezeichnen? Dadashri: Es ist sehr schwierig, jemanden als... Read More

  5. Q. Was ist der Unterschied zwischen einem Guru und einem spirituellen Meister (Gnani Purush)?

    A. Fragender: Kannst du bitte den Unterschied zwischen einem Guru und einem Gnani Purush... Read More

  6. Q. Wer ist ein wahrer Guru? Wie wählt man einen spirituellen Guru?

    A. Es liegt eine große Gefahr darin, einen Guru zu verlassen Nimm einen bekannten Guru nicht als Guru... Read More

  7. Q. Was ist die Definition von Anhängerschaft? Welche Qualitäten sollte ein Schüler haben?

    A. Fragender: Was für Eigenschaften sollte der Schüler besitzen, um einen Guru zu haben? Dadashri:... Read More

  8. Q. Wie nützt uns das Vertrauen in einen Guru?

    A. Fragender: Wenn wir dem Guru vertrauen (Shraddha), unabhängig davon, wie er sich verhält, wird... Read More

  9. Q. Welche Gefahren birgt es, schlecht über einen Guru zu reden?

    A. Fragender: Welche schwerwiegenden Gefahren birgt es, schlecht über einen Guru zu reden? Dadashri:... Read More

  10. Q. Liegt der Fehler beim Guru oder beim Schüler?

    A. Fragender: Die Gurus von heute sind nur hinter Geld her. Dadashri: Die Menschen sind ebenfalls so.... Read More

  11. Q. Was sind die Fallstricke auf dem Weg zur Befreiung?

    A. Zwei Dinge kommen auf dem Weg zur endgültigen Befreiung (Moksha) nicht vor. Das eine sind Gedanken... Read More

Spirituelle Zitate

  1. Das Vertrauen entsteht durch das Verhalten des Gurus, durch wirksame Gedanken, Sprache und Handlungen (Charitra). Es steckt Energie hinter seinem Verhalten. Du musst kein Vertrauen herstellen, wenn die Sprache, das Verhalten und die Demut von jemandem dein Herz gewinnen; es wird sich auf jeden Fall von alleine einstellen.
  2. Sobald man den Satguru (Selbst-realisierter spiritueller Lehrer) trifft, braucht man keine Qualifikation mehr. Die Tatsache, dass du einen Satguru triffst, ist an sich der höchste Effekt deines positiven Karmas (Punya).
  3. Wenn der Schüler seinen Guru kritisiert, kann er all seine spirituellen Errungenschaften zunichtemachen.
  4. Wenn du jedes Lebewesen zu deinem Guru machst und von ihm alles lernst, was möglich ist, wirst du Befreiung erlangen. Gott ist in jedem Lebewesen präsent. Wenn du sie also annimmst und von ihnen lernst, wirst du Befreiung erlangen.
  5. Die Gurus des weltlichen Lebens lehren weltliche Religion und Pflichten – das zu tun, was richtig ist, und alles zu verwerfen, was schlecht ist. Sie lassen dich Gut und Böse verstehen. Das weltliche Leben wird immer da sein, also musst du diesen Guru behalten, und wenn du Befreiung (Moksha) willst, ist dafür der Gnani Purush da. Diese zwei sind verschieden. Der Gnani Purush unterstützt den Lord im Innern.
  6. Du benötigst einen Guru, der frei ist von der inneren Schwäche, die zu Anhaftungen und Vernarrtheit neigt, die im Innern entstehen (Aasakti). Von welchem Nutzen ist er, wenn er durch Geld oder irgendetwas anderes in Versuchung gerät? Dann hat er dieselbe Krankheit wie wir; beide haben eine Krankheit. Der einzige Guru, der nützlich ist, ist derjenige, der keine inneren Neigungen und Versuchungen mehr hat.
  7. Derjenige, der keinen Intellekt (Buddhi) und keine Eigentümerschaft über seinen Körper hat, ist der wahre Guru. Wenn er Eigentümerschaft über seinen Körper hat und du Eigentümerschaft über deinen, wird es nicht funktionieren, da die beiden aufeinanderprallen werden.
  8. Der moralische Charakter des Gurus sollte absolut rein sein. Der Charakter des Schülers ist vielleicht nicht so, aber der des Gurus sollte genau so sein. „Man ist kein Guru, wenn der Charakter moralisch nicht anständig ist. Das wäre sinnlos!“
  9. Wirklich zufrieden zu sein (Prasanna), bedeutet, nie enttäuscht zu sein. Der Schüler macht unweigerlich Fehler, aber ein wahrer Guru-Gnani wird nie verärgert sein.
  10. Die Gnade des Gurus kann dir enorm helfen. Aber deine Absicht ihm gegenüber und deine Liebe zu ihm sollten dem entsprechen.

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